DER VEREIN

Der Verein der  “Freunde des Ethnologischen Museums e.V.” unterstützt mit unseren Aktivitäten das Ethnologische Museum zu Berlin bei seinen Aufgaben und Projekten.
Unsere Fördertätigkeit haben wir darauf konzentriert das Museum in der Berliner Öffentlichkeit bekannter zu machen. Wir  beteiligen uns aktiv an der Vorbereitung für das Humboldt-Forum. Dort, am Schlossplatz in der Mitte Berlin wird das Ethnologische Museum seinen zukünftigen Standort haben, eine glänzende Perspektive nicht nur für das Museum sondern auch für uns, seinen Freundeskreis.
Der Freundeskreis ist ein wichtiges Bindeglied zwischen öffentlichem Kulturverständnis, dem interessierten Museumspublikum und dem Wirken des Museums. Uns motiviert die Überzeugung, dass in unserer heutigen Zeit und in der Zukunft das Engagement tatkräftiger Bürgerinnen und Bürger zur Ergänzung der staatlichen Aufgabe der Kunst- und Kulturförderung notwendig ist.
Die Mitgliedschaft im Verein ermöglicht durch verschiedene Veranstaltungen Einblicke in die Aktivitäten des Museums.  Darüber hinaus bietet der Freundeskreis Menschen mit Interesse an den Kulturen der Welt den Rahmen, sich mit anderen Interessierten auszutauschen und sich aktiv in verschiedenen museumsbezogenen Bereichen zu engagieren.

Eine der ersten größeren Aktionen des Freundeskreises betraf die Ausstellung „Kunst aus Afrika“. Die Geschichte dieser Ausstellung war insofern ein Novum, weil  sie  nicht in den üblichen Kategorien von Dauer- und Sonderausstellungen gesehen werden kann. Sie ist – besser sie war – die Kopie einer Ausstellung in Brasilien, die vom Ethnologischen Museum unter der Leitung des Kurators Dr. Peter Junge mit großem Erfolg (1 Million Besucher an drei Standorten) eingerichtet worden war. Die Freunde haben wesentlich dazu beigetragen, dass diese erfolgreiche Ausstellung in Berlin wieder aufgebaut wurde. In dem schönen Katalog der Ausstellung, der gerne in der Bibliothek des Museums eingesehen werden kann, haben sich die Direktorin Frau Prof. Viola König und der Kurator bei den Freunde mit den folgenden Worte bedankt:

„In dem Verein der „Freunde des Ethnologischen Museums“, in seinem Vorstand und Kuratorium , namentlich Dr. Hassemer und Freiherr von Richthofen, fand Peter Junge überzeugte, tatkräftige Förderer für ein solches Projekt.“ (Viola König)

„Die Verwirklichung dieses Projekts wäre allerdings nicht möglich gewesen ohne den unermüdlichen Einsatz von Hermann Freiherr von Richthofen vom Kuratorium und Volker Hassemer vom Vorstand des Vereins der Freunde des Ethnologischen Museums, die den Kontakt zu den Sponsoren herstellten, denen an dieser Stelle ebenfalls gedankt sei. Der Verein hat mit einem nicht unerheblichen Betrag selbst zur Finanzierung des Projekts beigetragen.“ (Peter Junge)

Die Freunde haben über viele Jahre die Verantwortung für den Markt der Kontinente getragen und in  jüngster Zeit das Nowruz Fest organisiert, das als islamisches und vorislamisches Frühlingsfest in vielen Ländern Asiens gefeiert wird. In Berlin beteiligen sich 10 asiatische Länder mit eigenen Beiträgen an dem Nowruz Fest.