AFRIKA

Sammlungsgeschichte

Bei den ältesten Objekten der Berliner Afrikasammlung handelt es sich um Salzgefäße aus Elfenbein, die in der Brandenburg-Preußischen Kunstkammer aufbewahrt wurden.

Erst seit Anfang des 19. Jahrhundert gibt es schriftliche Hinweise auf afrikanische Objekte in der Kunstkammer. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs der Bestand langsam durch den Ankauf verschiedener Sammlungen, die auf Forschungsreisen angelegt wurden. Die größte Zahl von Objekten kam allerdings während der (kurzen) Kolonialzeit in das Berliner Museum.

Während des 2. Weltkriegs verlor die Afrikasammlung nahezu ein Drittel ihrer Objekte. Über  das Leipziger Museum für Völkerkunde, wohin diese Objekte von der Sowjetunion 1975 zurückgegeben wurden, erhielt das Berliner Museum den größten Teil der afrikanischen Sammlungen wieder zurück.

Heute umfasst die Sammlung des Ethnologischen Museums 75 000 Objekte.

Quelle: Ethnologisches Museum Berlin, Prestel Museums Führer, 2003, S. 113/114, stark gekürzt