DAS MUSEUM

… Später entwickelte sich daraus die Königlich Preußische Kunstkammer. Aus deren Beständen wurde 1829 eine „Ethnographische Sammlung“ gebildet. Sie zog 1850 ins Neue Museum auf die Museums-insel. 1873 wurde das Museum für Völkerkunde gegründet. 1886 bezog es ein eigenes Gebäude in der Königgrätzer Strasse (heute: Stresemannstraße). Unter dem ersten Direktor Adolf Bastian wurden die Bestände durch Erwerbungen aus allen Teilen der Welt systematisch erweitert.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude in der Stresemannstraße zerstört. Nach dem Krieg führte man deshalb die ausgelagerten und erhalten gebliebenen Sammlungsbestände im ehemaligen Magazingebäude in Dahlem zusammen. Bis 1970 wurden hier Erweiterungsbauten errichtet. Im Dahlemer Gebäudekomplex haben auch das Museum für Asiatische Kunst und das Museum Europäischer Kulturen ihren Platz. Im Jahr 1999 erfolgte die Umbenennung des Museums für Völkerkunde in Ethnologisches Museum.
Die Bibliothek des Museums in Dahlem ist mit 100.000 Bänden die wichtigste ethnologische Fachbibliothek in Berlin. Sie ist montags bis donnerstags von 9 – 16 Uhr für alle Interessenten geöffnet.
Seit 8.1.2017 ist das Museum am Standort Dahlem geschlossen um die  Objekte zum Umzug ins Humboldt Forum vorzubereiten. Die ethnologische Sammlung wird ab 2019 dort zu sehen sein. Beim Umzug werden bis zu 10.000 Objekte der Sammlung in die Stadtmitte wandern.